Geschichte
Der AC Mailand, auch kurz Milan genannt, wurde am 18.
Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Kricketklub (Milan Football and
Cricket Club) von einer Gruppe ausgewanderter englischer Geschäftsleute
unter der Leitung von Alfred Edwards gegründet. In diesen Jahren entwickelte
sich in Italien auch gerade ein erster geordneter Spielbetrieb auf Landesebene,
in dem sich der AC Mailand schnell profilierte. Bereits 17 Monate nach der
Vereinsgründung, am 5. Mai 1901, setzte sich die Mannschaft aus der Lombardei
mit einem 1:0 im Meisterschaftsendspiel gegen Genua 1893 durch und errang den
ersten Titelgewinn. 1908, Mailand hatte zwischenzeitlich zwei weitere
Meistertitel errungen, spaltete sich dann der Klub. Die italienischen und
Schweizer Mitglieder verließen den Verein, um den heutigen Lokalrivalen Inter
Mailand zu gründen.
Manipulationsskandal
2005/2006
Wie Juventus Turin ist auch Milan in den Manipulationsskandal in der Serie A
rund um Luciano Moggi verwickelt. Dem AC Mailand wurden für die Saison 2005/06
44 Punkte abgezogen. Dadurch verlor der AC Mailand den 2. Platz der Saison
2005/06 und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Champions League
in der Saison 2006/07. Weiterhin wurden dem AC Mailand 8 Punkte für die Saison
2006/07 in der Serie A abgezogen.
Das italienische Sportgericht milderte diese Strafen in einem
Berufungsverfahren allerdings ab: Dem AC Mailand wurden für die Saison 2005/06
nur 30 Punkte abgezogen, womit der Verein nur auf den dritten Tabellenplatz
zurückfiel und somit noch nachträglich in die Qualifikation für die Champions
League in der Saison 2006/07 eingreifen konnte. Gegen Roter Stern Belgrad
konnte die Qualifikation für die Hauptrunde erreicht werden.
Champions League Sieger 2006/2007: AC Milan
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